
Anita B. Kennedy

20. Oktober 2020
Tag und Nacht schaue ich umher
Schreibe, mein Kind
Ich wohne in deinem Herzen. Es ist ein Herz, das ich liebe. Mein Herz offenbart sich in dir. Du gehörst mir. Oh, gäbe es doch viele, viele solche Herzen, die mich trösten und mir helfen, Seelen zu retten.
Tag und Nacht schaue ich umher, ob sich jemand findet, der sein Leben in meinen Dienst stellt. Wir sind in einer Wüste mein Kind. Du warst so traurig, als du die Familie besucht und dich gefragt hast, wie solche Familien leben. So viele geben Gott nicht den ersten Platz. Sie denken, dass alles so weiter geht. Wie viel Leid brauchen die Menschen, um umzukehren?
Jesus, es tut mir so leid. Ich möchte dir doch helfen. Aber ich habe auch gesehen, dass diese Menschen nur mit sich selbst beschäftigt sind. Jesus, so viele Menschen leiden und das würden sie nicht, wenn sie dich kennen würden. Aber so viele durften dich nie kennenlernen. Ich möchte und wünsche mir, dass sie dich noch kennenlernen, bevor es zu spät ist.
Ja, es ist spät geworden, mein Kind, aber noch nicht zu spät. Die Seelen sind mir so teuer, so lieb. Ich will und kann nicht länger zuschauen. Drei Jahre habe ich gepredigt. Mit euch kann ich viel vollbringen. Gebt mir immer wieder euer JA. Seid fügsam, seid eines Sinnes. Bleibt in der Freude. Sie wird euch helfen, dieses grosse Werk zu erfüllen.
Gott Vater schaut zärtlich auf euch. Ihr macht ihm grosse Freude. Er drückt euch an sein Herz. Er wird euch immer beschützen. Auch eure Kinder sind ihm lieb.
Schaut auf meine Priester. Auch sie brauchen eure Hilfe. Sie sind einsam und im Strudel dieser verlogenen Gemeinschaft. Betet für sie, sie brauchen euch. Sie sind meine geliebten Söhne.
Jesus
